Spree-und Dahmeseengebiet
Ein Gebiet mit ganz eigenem Flair. Viele unterschiedliche Seen auch hier, doch es
gibt auch ganz besondere Eigenheiten. Während es sonst nur Sandberge gibt,
war hier der einzige aus Stein. 750 Jahre Steinbruch ließen daraus eine
Bergschlucht entstehen, die bis unter den Meeresspiegel reicht mit einem Museum
zu dieser langen Geschichte. Die höchsten Erhebungen gibt es hier im weiten
Umkreis mit Aussichtsturm. Einige Quellen, zwei kräftig sprudelnd und noch
immer naturbelassen, der größte See Brandenburgs mit 12 Kilometern
Länge und die größten Findlingssteine des Landes sind weitere
Natursehenswürdigkeiten. Dörfer, ein Städtchen, ein moderner
Kurort, Urlaubsorte wechseln sich ab mit Wasser und Wald. Die Löcknitz, ein
kleines Flüsschen und die bekannte Spree dürfen auch hier fließen
wie sie schon immer wollten. Entsprechend anmutig sind die Wald- und
Wiesengebiete durch die sie sich dahinschlängeln. Die Dahme, ein Fluss der
kaum als solcher erkennbar ist verbindet überwiegend eine große Anzahl
von Seen miteinander bis er in die Spree mündet. Die Wanderstrecke
durchzieht auch das nördliche Gebiet des Spreewaldes, ausgedehnte
Waldgebiete mit einsamen Seen darin, das Landschaftskleinod
„Schenkenländchen". Typisch die Storchennester in den Dörfern
dieser Region. Die Wälder wechseln unmerklich den Charakter. Im Norden
überwiegend Laubwald, im Süden hügeliges Kiefernwaldgebiet,
Landschaftseindrücke bei denen nicht nur Theodor Fontane ins Schwärmen
geriet, wie der hier abgebildete Teupitzer See.