Potsdam und Havelland
im Bereich des 66-Seen-Weges südlich vor Caputh
beginnend und nördlich Potsdams bis etwa Birkenwerder:
Der Charakter dieser Landschaft wird durch die Havel geprägt. Sie
fließt behäbig durch das flache Land, bildet Seen,
Überschwemmungsgebiete, Seitenarme und wird nur selten durch
Uferbefestigungen in ein Bett gezwängt. Ein Havelkanal fügt sich
reizvoll in die Landschaft ein. Im Norden dieser Region wechseln sich kleine
Mischwaldgebiete ab mit Feldern, Wiesen, Gartenlandschaften, kleinen Orten und
dem Havelkanal. Zusätzlich ist besonders reizvoll hier ein kleiner
Nebenfluß der Havel, die Briese, die naturbelassen durch Wald und Wiese
plätschert und
sich in Auwaldgebieten in kleinen Sümpfen und Tümpeln auflöst und
wieder sammelt. Im Süden dominieren ausgedehnte Laubwälder in die
zahlreiche Seen und kleine Tümpel eingebettet sind. Die Havel stellt sich
hier ebenfalls weitgehend als Seenkette dar. Potsdam mit seinen 15
Schlössern des preußischen Herrscherhauseses bietet weit mehr als
Historie. Von den Aussichtspunkten in der Stadt und beim Wandern entsteht der
Eindruck, als ob die ganze von Parks, Seen und der Havel durchzogene Stadt
inmitten einer großen Parkanlage liegt und auch die Umgebung vermittelt
diesen Eindruck.